Corsa schleudert gegen Baum – Fahrer eingeklemmt

Corsa schleudert gegen Baum – Fahrer eingeklemmt

Corsa schleudert gegen Baum – Fahrer eingeklemmt

Nach einem Verkehrsunfall auf der Straße zwischen Uesen und Bassen schwebt ein 41-Jähriger in Lebensgefahr. Feuerwehrleute musste ihn aus dem Wrack retten.

Feuerwehr rettet 41-Jährigen

Feuerwehr rettet 41-Jährigen

Nur mit hydraulischen Werkzeugen konnte die Achimer Ortsfeuerwehr einen eingeklemmten Fahrer aus einem Unfallwrack befreien.

Achim. Nach einem schweren Verkehrsunfall am Mittwochabend schwebt ein 41-jähriger Autofahrer in akuter Lebensgefahr. Der Mann aus dem Landkreis Diepholz war um 19.35 Uhr auf der Landesstraße zwischen Uesen und Borstel unterwegs, als er auf gerader Strecke nach links von der Fahrbahn abkam und frontal gegen einen Baum raste. Dadurch verformte sich sein Opel Corsa so stark, dass der 41-Jährige eingeklemmt wurde.

Zufällig hielten sich mehrere Aktive der Achimer Ortsfeuerwehr in ihrem Feuerwehrhaus auf, deswegen war das erste Fahrzeug des Rüstzuges schon nach wenigen Minuten am Einsatzort. Während der Rettungsdienst und ein Bremer Notarzt den Fahrer stabilisierten, mussten ihn die Feuerwehrmänner aus dem völlig demolierten Wrack befreien.

Was anfangs als schwere Aufgabe aussah, entpuppte sich dann doch, dank der hydraulische Rettungsgeräte, als eine schnell lösbare Aufgabe. „Um die Person zu retten mussten wir nur die Fahrertür aufspreizen“, erklärte Achims Ortsbrandmeister Thomas Köster. Anschließend konnte der Mann behutsam aus dem Wagen gehoben und auf eine Trage gelegt werden. Ein Rettungswagen transportierte den Mann in ein Bremer Krankenhaus.

Eine 43-jährige Autofahrerin, die dem Unfallfahrer entgegenkam und Augenzeugin des Unfalls wurde, erlitt einen Schock. Anfangs wurde sie in ihrem Wagen sitzend von den Feuerwehrleuten betreut, anschließend musste sich die 43-Jährige in medizinische Behandlung begeben.

Am Opel entstand Totalschaden. Bis zur endgültigen Klärung der Unfallursache wurde er von der Polizei beschlagnahmt. Die Polizei hat bislang noch keinen Hinweis darauf, warum der Fahrer die Kontrolle über sein Auto verlor. Zum Unfallzeitpunkt war die Strecke weitgehend trocken, und es gab freie Sicht. Deshalb wurde die Unfallstelle mit Hilfe eines fotogrammetrischen Messverfahrens genauestens dokumentiert.

Die Landesstraße musste deshalb bis 22 Uhr voll gesperrt werden. Die Feuerwehr leuchtete die Unfallstelle aus.

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