Sternsinger segnen die Häuser

Die Sternsinger der katholischen St.-Matthias-Gemeinde sammelten heute Geld für Hilfsprojekte. (Foto: Christian Butt)

Sternsinger segnen die Häuser

Achim. Heute zogen sie wieder von Haus zu Haus: Die Sternsinger der St.-Matthias-Gemeinde. Die Kinder waren unterwegs, um Segen in die Häuser und Familien zu bringen sowie für Hilfsprojekte Geld sammeln. Wie alle Sternsinger hinterließen die Kinder die Initialen CMB (Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus) über den Haustüren.

Mit Kreide schreibt die neunjährigen Franziska die Segensbitte auf eine Tür.

Mit Kreide schreibt die neunjährigen Franziska die Segensbitte auf eine Tür.

Das Singen macht den Kindern Spaß, hat aber auch einen ernsten Hintergrund. „Die Aktion ist die weltgrößte Hilfsaktion von Kindern für Kinder“, sagt Organisatorin Gabriele Goretzky. In der St.-Matthias-Gemeinde beteiligen sich 25 Kinder, aufgeteilt in sechs Gruppen, mit Herz und Seele am Sternsingen. Über 100 Familien besuchten die liebevoll und bunt verkleideten Kinder gestern. Außerdem mehrere Seniorenheime und öffentliche Einrichtungen.

Nicht nur im Großraum Achim waren die Kinder unterwegs, auch zahlreiche Haushalte in Quelkhorn, Oyten, Posthausen und Thedinghausen wurden angesteuert. „Ohne die vielen Eltern, die nachmittags viel Freizeit investieren, um die Kinder zu den Familien fahren, könnten wir das alles gar nicht schaffen“, bilanziert Gabriele Goretzky.

Bundesweit sind rund 500.000 Sternsinger unterwegs und verkünden an den Haustüren singend Christi Geburt. Viele Millionen Euro kommen so zusammen. Der Erlös soll senegalesischen Kindern und bedürftigen Kindern auf der ganzen Welt bessere Lebensbedingungen eröffnen.

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