Tiere in letzter Sekunde gerettet

Kreepen. Ein Großfeuer hat Sonntagnacht eine 50 x 30 Meter große Scheune im Kreepener Wedeweg vernichtet. Den Einsatzkräften gelang es, zwölf Rinder, sechs Kühe und sechs Kälber vor dem sicheren Flammentod zu bewahren und sie in letzter Sekunde aus dem lichterloh brennenden Gebäude zu retten.

Mehrere Feuerwehren kämpften gegen die Flammen an.

Mehrere Feuerwehren kämpften gegen die Flammen an.

Das Gebäude selbst, in dem sich neben mehreren Tonnen Stroh auch landwirtschaftliche Fahrzeuge und Geräte befanden, war nicht zu halten. Es brannte komplett nieder. Die Feuerwehren aus Holtumg-Geest, Weitzmühlen, Sehlingen, Neddenaverbergen und Verden konnten durch einen massiven Wassereinsatz angrenzende Stallgebäude vor einem Übergreifen der Flammen zu bewahren.

Sorgen bereitete der Einsatzleitung der Stromausfall in einem benachbarten Putenstall. Durch den Wärmeverlust waren 4.000 Küken vom Tode bedroht. Ein angeforderter Elektriker versuchte, die Stromversorgung wieder herzustellen.

Die Höhe des entstandenen Schadens geht nach Polizeiangaben in die Zehntausende.

Zur Ursache des Brandes gibt es noch keine Angaben. Beamte der Polizei führten zwar noch während der Löscharbeiten erste Befragungen durch.

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