Über 15.500 Dienststunden absolviert

Achim. Über 15.500 Dienststunden absolvierten die Mitglieder des Technischen Hilfswerks (THW) in Achim im Jahr 2009. „Durchschnittlich leistete jeder Helfer 245 Stunden. Dies liegt weit über dem Bundesdurchschnitt nach dem ein THW-Helfer zirka 190 Dienststunden absolviert“, rechnete Ortsbeauftragte Christian Probst auf der Helferversammlung vor.

Im Juli besuchten Achimer THW-Mitglieder die Übungsstrecke an der Bundesschule in Hoya.

Im Juli besuchten Achimer THW-Mitglieder die Übungsstrecke an der Bundesschule in Hoya.

Im vergangenen Jahr wurden die Helfer zu sechs Einsätzen gerufen. Im Februar leuchteten die Helfer bei einem Großbrand eine Einsatzstelle in Jerusalem bei Einste aus. Dazu setzten sie ein Notstromaggregat und einen Ladekran mit Lichttraverse ein.

Fast genau einen Monat später beschädigte ein Bus ein Wohnhaus. Mit einem Gerüstsystem sicherten die Einsatzkräfte das Gebäude vor einem möglichen Einsturz.

Der dramatischte Einsatz ereignete sich Mitte April. Auf einer Baustelle an der Autobahn 1 bei Oyten war ein Arbeiter in einer Baugrube verschüttet worden. Doch die Helfer brauchten nicht mehr Eingreifen, weil Feuerwehrleute den Mann retteten.

Am 20. Juli brannte in der Nähe von Nienburg eine Recyclingfirma. Vor Ort richteten die Achimer Einsatzkräfte eine Führungsstelle ein, um eingesetzte THW- Kräfte, Fahrzeuge und Geräte einzuteilen und zu überwachen.

Neben den Einsätzen unterstützten die Achimer Helfer den Evangelischen Kirchentag, den Bremen Marathon und die Bremer Badeinselregatta.

Ein besonderes Highlight war für die Achimer im Juli eine Übung auf einer THW-Übungsstrecke an der Bundesschule in Hoya. Errichtet wurde die sehr anspruchsvolle Strecke, um die so genannte Schnell-Einsatz-Einheit-Bergung-Ausland (SEEBA) auf ihre Einsatzfähigkeit zu prüfen. Die Strecke besteht aus einem bis zu 6 Meter hohen und 50 Meter langen Trümmerhaufen aus Stahlbeton, Steinen, Stahlplatten und Geröll. Aus diesem mussten mehrere „verschüttete“ Personen durch Tunnel, die die Helfer durch die Sand- und Geröllmassen gruben, gerettet werden.

Mitglieder der Jugendgruppe des Ortsverbandes Achim nahmen im Juni am Bezirksjugendlager teil. Beim dortigen Wettkampf, bei dem sich die Jugendlichen mit Jugendgruppen anderer THW-Ortsverbände maßen, belegte die Achimer Gruppe einen guten fünften Platz.

Zu guter Letzt freute sich Ortsbeauftragter Christian Probst über die große Motivation, die auch über die Dienststunden hinausging. So trafen sich die Mitglieder zu gemeinsamen Grillabenden und zum Sport. Einen besonderen Dank richtete er an die Arbeitgeber, welche die Ehrenamtlichen für Einsätze freistellen. Außerdem an die Familien. „Durch ihre Unterstützung und ihr Verständnis haben sie die Arbeit der Helfer ermöglicht“, so Christian Probst.

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