Angelika Milster zeigt ihre Schokoladenseite

Achim. Mit  dem Namen Angelika Milster verbinden viele sofort das bekannte Musical Cats. Dass die Diva auch anders klingen kann, bewies sie am Freitag bei einem ausverkauften Konzert in der St.-Laurentius-Kirche. Begleitet wurde sie von ihrem Organisten Jürgen Grimm.

Angelika Milster begeisterte nicht nur mit klassischen Liedern.

Angelika Milster begeisterte nicht nur mit klassischen Liedern.

Den Auftakt machte das gesungene „Vater Unser“ und darauf folgte ein Repertoire an weiteren kirchlichen aber auch klassischen Liedern. Diese Mischung und die Musical-Highlights ihrer Karriere sind seit 2002 das Erfolgsrezept ihrer Kirchenkonzerte. „Der Kuchen der Musik ist so groß, ich werde nicht aufhören davon zu naschen“, so ihre Aussage.

Zwischen den Liedern gab Sie kleine Geschichten aus ihrer 45-jährigen Bühnenerfahrung zum Besten und erheiterte das Publikum ein ums andere mal. Man merkt ihr jedoch schnell an, dass sie sich in ihrer Kunst nicht gerne unterbrechen lässt und vom Publikum gebührende Aufmerksamkeit verlangt. Diese wurde dann mit einer stimmgewaltigen Version von „Kyrie Eleison“ oder auch dem geschichtsträchtigen Volkliedern „Sag mir wo die Blumen sind“ belohnt.

Im zweiten Teil belohnte sie das Publikum mit den Songs und Balladen sowie aus Musicals, auf die viele so gewartet hatten. Die deutsche Version von „somewhere“ aus Westside Story, „The Rose“ von Amanda McBroom und „Gold von den Sternen“ aus dem Musical Mozart. Für Letzteres bedankte sich das Publikum mit langem und herzlichem Applaus.

Nach fast zwei Stunden komplettierte Angelika Milster das Programm mit zwei Zugaben. „Erinnerung“ aus Cats wurde zu ihrem Lied in der Rolle der Grizabella. Zum Schluss sang Sie noch mit dem Publikum zusammen „Der Mond ist aufgegangen“ und wünsche allen anwesenden einen wunderschönen Sommer.

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