Feuerwehrleute messen sich beim Stadtfeuerwehrtag

Achim. Es war ein bunter Wettbewerb, den die Achimer Ortsfeuerwehr auf ihrer Wiese hinter dem Feuerwehrhaus veranstaltete. Feuerwehrleute, und solche die es vielleicht einmal werden möchten, traten bei den verschiedensten Spielen gegeneinander an.

Wettbewerbs-Teilnehmer, die den Wasserstrahl besonders Zielsicher in eine schmale Öffnung lenkten, sicherten sich wichtige Punkte für die Wertung.

Teilnehmer, die den Wasserstrahl besonders Zielsicher in eine schmale Öffnung lenkten, sicherten sich wichtige Punkte für die Wertung.

Währenddessen konnten sich die Besucher des jährlichen Stadtfeuerwehrtages über die sechs Ortswehren und ihre Kinder- und Jugendabteilungen informieren oder selbst zum Strahlrohr greifen und ihre Zielsicherheit testen.

Bei ihrem Wertungsdurchgang kamen die Brandbekämpfer nicht nur wegen der sommerlichen Temperaturen kräftig ins Schwitzen. Die Organisatoren hatten mehrere knifflige Jux-Übungen eingeplant. Beispielsweise mussten alle Teilnehmer durch einen Schlauch kriechen. Ein Bierdener ging diesen Wertungsteil mit so viel Elan an, dass sein Visier in zwei Teile brach. „Sein Hechtsprung war vielleicht etwas zu viel Einsatz für unsere Mannschaft“, kommentiert Tim Hagens.

Nach dem Tunnel benötigten die Feuerwehrleute ein gutes Auge. Mit einer Säge mussten sie einen Baumstamm durchtrennen. Dabei zählte jeder Millimeter, denn die Scheiben sollte möglichst zehn Zentimeter Dicke messen.

Auch ein klassischer Löschangriff durfte beim Stadtfeuerwehrtag natürlich nicht fehlen. Während ein Feuerwehrmann mit einem Wasserstrahl einen Ball durch einen Parcours lenken musste, sollte ein anderer den Strahl so geschickt durch eine kleine Öffnung dirigieren, dass möglichst viel Wasser in einem Eimer landete.

Nachdem die Wettkampfgruppen der Ortswehren die Aufgaben hinter sich gebracht hatten, ging ganz zuletzt das Stadtkommando an den Start und stellte sein Können auf der Wettkampfstrecke unter Beweis. Die fachkundigen Beobachter stellten ihnen ein gutes Zeugnis aus.

Die Jugendfeuerwehren mussten erst eine eine Staffel absolvieren. Anschließend stand ein Parcour auf dem Plan. Neben dem Verlegen von Schläuchen mussten die Jugendlichen Hindernisse überwinden oder durch Tunnel kriechen – immer unter den Augen von Wertungsrichtern.

Pünktlich um 17 Uhr rief Stadtbrandmeister Olaf Dykau die Mitglieder der Jugendfeuerwehr und ihre Betreuer zur Siegerehrung. Die Aktiven Einsatzkräfte standen Spalier, als die Nachwuchsgruppen nacheinander ihre Pokale in Empfang nahmen. Mit 4126 Punkten konnte sich das Team „Uphusen 1“ durchsetzen. Mit zehn Punkten weniger schafften es die Achimer auf den zweiten Rang. Etwas abgeschlagen konnte sich Baden 2 über Bronze freuen. „In diesem Jahr liegen alle teilnehmenden Mannschaften sehr dicht beieinander“, so Pressesprecher Frank Boblat.

Bei den Erwachsenen setzte sich das Team Achim 2 vor dem Stadtkommando und Achim 1 durch.

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