Der Weg vom Korn zum Mehl

Achim. Den Weg vom Korn zum Mehl möchte Gästeführer Manfred Drees am Samstag, 24. Juli, bei einer Führung durch die Achimer Windmühle erläutern. Die historische Holländer-Galerie-Windmühle von 1761 ist das Wahrzeichen der Stadt und bietet einen freien Blick über die Marsch.

Die Windmühle von 1761 ist das Wahrzeichen der Stadt Achim.

Die Windmühle von 1761 ist das Wahrzeichen der Stadt Achim.

Mit 29 Metern Höhe ragt der reetgedeckte Turm über die Nachbarschaft hinaus. Vier Flügel mit elf Metern Länge haben den Mahlbetrieb ursprünglich angetrieben. 1912 wurde die Mühle mit einer unterstützenden Windrose nachgerüstet, und später wurde ein Elektromotor eingebaut.

„Das kostete viel Geld, mehr als die Mühle erwirtschaften konnte“, sagt Manfred Drees. Im Jahre 1965 fiel auch die Achimer Windmühle dem allgemeinen Mühlensterben zum Opfer. Heute ist das Baudenkmal der Öffentlichkeit zugänglich. Während der Führung erklärt der Gästeführer die Nutzung von Handschrotmühle und Walzenstuhl, erläutert die Mühlensprache, präsentiert den schönen Ausblick von der Galerie und gibt die eine oder andere Müller-Anekdote zum Besten.

Treffpunkt ist am Samstag, 24. Juli, um 10.30 Uhr vor der Achimer Windmühle (Mühlenstraße 65). Die Kosten der rund einstündigen Führung betragen für Erwachsene vier Euro. Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren sind mit zwei Euro dabei.

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